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Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 00:00 Uhr
Bligg Bart aber Zährtlich Kaufen

Bligg Biografie



bligg

Marco Bliggensdorfer, wurde 1976 in Schwamendingen geboren.
Schon im Alter von 16 Jahren beteiligte er sich an Freestyles, die er in Schweizer Mundart vortrug.
1995 erschien mit EP Zürislang Freistiil die erste Veröffentlichung auf der Bligg als Rapper zu hören ist.
Drei Jahre später lernte er den Produzenten Alex Storrer, der unter dem Pseudonym Lexx bekannt ist, kennen.
Auf dem Sampler Chocolate, Cheese & Sounds sind Bligg und Lexx erstmals zusammen zu hören.

 


Im Jahr 1999 veröffentlichten die beiden Schweizer ihre erste Single Schnitzeljagd unter dem Gruppennamen Bligg'n'Lexx.
Die Cuts und Scratches der Single wurden von DJ Cutmando,
der Bligg und Lexx im Folgenden auf der Bligg'n'Lexx-Tournee begleitete, beigesteuert.


 

bligg1

Auch in den folgenden Jahren bis heute arbeitet DJ Cutmando an den Alben von Bligg mit und tritt als DJ bei den Tourneen des Rappers,
die im Rahmen jeder Veröffentlichung Bliggs absolviert werden, in Erscheinung.

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2000 erschien die in Zusammenarbeit mit Pete Penicka entstandene Single Du & Ich sowie das Album Nahdisnah von Bligg'n'Lexx.
Bligg begann im Folgenden an eigenen Stücken zu arbeiten und wurde von dem Label Universal unter Vertrag genommen.
2001 erschien sein erstes Soloalbum Normal, das Platz 20 der Schweizer Charts erreichen konnte.
Die Stücke Alles scho mal ghört und Relaxtra wurden als Singles ausgekoppelt und konnten sich beide in den Top-20 der Schweizer Single-Charts positionieren.
Alles scho mal ghört verblieb insgesamt 16 Wochen in den Charts und erreichte als höchste Platzierung den Rang 7.
2002 wurde Relaxtra ein weiteres Mal in Form einer EP veröffentlicht.
Nach der Veröffentlichung von Normal,
beendete Bligg die Zusammenarbeit mit Universal und unterschrieb schliesslich einen Vertrag bei dem Label Nation Music.
2004 erschien das zweite Album Odyssey, für das er mit verschiedenen Schweizer Produzenten zusammengearbeitet hatte.
Odyssey war neun Wochen in den Schweizer Charts vertreten und konnte als Höchstplatzierung Position 19 belegen.
Auf Bliggs zweitem Album sind Gastbeiträge von Emel, Stress, Stephanie und dem Berliner Rapper Kool Savas zu finden.
Vor allem die Zusammenarbeit mit letzterem und die gemeinsame Single King Size fand in Deutschland Beachtung.
Bligg ging nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums erneut auf Tournee,
wobei er dabei von DJ Cutmando und weiteren Musikern begleitet wurde.

 


2005 veröffentlichte Bligg ein Mix-Album unter dem Titel Okey Dokey über das Label Musikvertrieb.
Das Album ist die erste DualDisc, die in der Schweiz auf den Markt kam.
Erneut sind auf dem Tonträger Emel und Kool Savas vertreten.
Das Stück Gang Nöd ist Bliggs Beitrag für eine Kampagne des Schweizer Fernsehens zum Thema Suizid-Prävention.
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2006 erschien das Album: Mit Liib & Seel, auf welchem Bligg erstmals auch singt und die englische Sprache für seine Texte verwendet.
Es folgte eine Tournee, bei der der Schweizer von einer siebenköpfigen Band begleitet wurde.

Ein Jahr nach Veröffentlichung des Mix-Albums konnte der Rapper mit seinem vierten Album Yves
Spink, das er in seinem zuvor eingerichteten eigenen Studio mit DJ Cutmando aufgenommen hatte,
erstmals in die Top-10 der Schweizer Album-Charts einsteigen.
Auf Yves Spink, das nach einem Zürcher Partyorganisator benannt ist, ist das Stück Susanne zu finden.
Dieses stellt eine «Liebeserklärung» an Susanne Wille, der Moderatorin der Nachrichtensendung 10vor10, dar.
Für die TV Sendung Die grössten Schweizer Hits wurde das Lied Volksmusigg im Oktober

 

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2007 mit der Volksmusikgruppe Streichmusik Alder aus Urnäch neu aufgenommen.
Diese Version wurde ein Erfolg und war als Single mehr als 20 Wochen in den Schweizer Single-Charts vertreten.
Bligg ging im Folgendem mit Streichmusik Alder auf Tournee.
Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Volksmusikgruppe, entschloss sich Bligg,
zukünftig Stilelemente der traditionellen Volksmusik, etwa durch die Verwendung des Saiteninstruments Hackbrett,
in seine Hip-Hop-Beats zu integrieren. Es entstand daraufhin das Album 0816, das Ende Oktober 2008 über Universal veröffentlicht wurde.
Acht Wochen nach der Erscheinung konnte Bligg mit 0816 erstmals Platz 1 der Schweizer-
Album-Charts erreichen und hielt sich dort für mehrere Wochen. Als erste Single wurde das Stück Rosalie ausgewählt,
das von einer einsamen Frau, die sich in einen Rosenverkäufer verliebt,
handelt. Sie erreichte Position 5 der Single-Charts. Vom 30. Januar bis zum 18. April 2009 läuft die Bligg 0816-Tour.
Bei den Konzerten stehen bis zu neun Musiker gleichzeitig auf der Bühne,
darunter ein Akkordeon-Spieler sowie Nicolas Senn, der das Hackbrett spielt,
wodurch die charakteristischen Stilelemente des Albums auf die Live-Auftritte übertragen werden.

 

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SONGS VON BLIGG

 

2000

Analisier (Bligg'n'Lexx)
Bis zum letschtä Herzschlag (Bligg'n'Lexx feat. Nox)
Dä da (Bligg'n'Lexx)
Du & ich (Bligg'n'Lexx feat. Pete Penicka)
Emcee Ding (Bligg'n'Lexx feat. Cutmando)
Für's Läbe (Bligg'n'Lexx feat. Pete Penicka)
Issächüel (Bligg'n'Lexx)
Klicke isch zrugg (Bligg'n'Lexx)
Lauf Junge, lauf! (Bligg'n'Lexx)
Louie, Louie (Bligg'n'Lexx)
Musigbueb (Bligg'n'Lexx feat. P. Moos)
Nahdisnah (Bligg'n'Lexx)
Wänn (Bligg'n'Lexx)
Whuup (Bligg'n'Lexx)
Zum Teil (Bligg'n'Lexx)

2001

Alles scho mal ghört (Bligg feat. Emel)
Du & ich (Bligg'n'Lexx)

2002

Das Lied
Du weisch wie's lauft (Bligg feat. Pete Penicka)
Relaxtra

2004

Angela
Bomdiggy
Du chönntsch
Gib nöd uf (Bligg feat. Stephanie)
King Size (Bligg feat. Kool Savas)
Mond, Sunne und Schterne (Pete Penicka feat. Bligg)
Odyssey (Bligg feat. Stress)
Predicto (Bligg feat. Emel)
Räge
Sexy Mami
Single
V.I.P.
Wändwäischwasimäin

2005

A&R Spaltenstein
Battle Rap Song
Bligg Blizo
Bonx It Pon Me (Skarra Mucci & Ganglords feat. Bligg)
Champion Musigg
Chumm mit
Est-ce que t'es ma girl (Bligg feat. Stress)
F*ck Blocher (Stress feat. Greis et Bligg)
Flipped uus (Bligg feat. Aez 213)
Freestyle
Gang nöd
Geil (Bligg feat. Pete Penicka)
Hey DJ (Bligg feat. Lesley)
Kein Grund (Bligg feat. Kool Savas)
Merci (Bligg feat. Shai)
On est de taille (Karolyn feat. Bligg)
Radio Doppel G
Simpel
Sunne & Mond
Wie du
Wievil
Wow/Okeydokey
Wundervoll (Bligg feat. Emel)

2006

Abschiedsbrief
Angela (2006)
Back In The Days
Dani's Story
Dokter Dokter
Frei wie en Vogel
Hoffnig & Muet (Bligg feat. Lesley)
Lieblings Song
Mama & Papa
Mir all sind ...
Money
Rumors
Search 4 Love (Bligg feat. BB Frances)
Zeig mir dä Wäg

2007

Börn Baby
D'Wält ghört dir
Ghetto (Bligg feat. Lesley)
Grüezi Frau Müller
Lösch s'Liecht
Mini Story
Nummer 1
S'bescht isch nöd guet gnueg
Susanne
Volksmusigg
Volksmusigg (Bligg mit Streichmusik Alder)
When Doves Cry (Bligg feat. Lesley)

2008

0816 Intro,
1 Tag,
10 chlini Appenzeller,
Ciao Bella,
Das dörfsch nöd (Bligg feat. Gölä),
D'Heimat,
Hollywood,
Musigg i dä Schwiiz,
Nur en Söldner,
Rosalie,
Secondos,
Signal,
S'Lotti schilled,
2009,
Cha me schicke,
Stahn uf (Baschi, Bligg, Ritschi, Seven & Stress),

n/a,
Für's Läbe,

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Biographie

Es war ein intensiver Rückzug, den sich Bligg eingeräumt hatte: Knapp acht Monate, vom Januar bis August 2010, verschwand der Musiker vom Radar der Öffentlichkeit. Nicht etwa, um einfach mal auszuspannen, sondern um sich voll und ganz auf sein neues Werk BART ABER HERZLICH zu konzentrieren.

Ein Krampfer war Bligg schon immer: Wer seine Karriere verfolgt hat, weiss, dass er sich kaum je eine Pause gegönnt hat, immer dran geblieben ist, wenn es um seine Musik ging – acht Alben in fast zehn Jahren sind da eigentlich Beweis genug. „Ich halte es nie sehr lange mit dem süssen Nichtstun aus. Nach ein paar Tagen werde ich unruhig, und dann muss wieder was gehen“, lacht Bligg. Sein unermüdlicher Einsatz hat sich ausbezahlt: 2008 veröffentlichte Bligg “0816” – und avancierte damit zum zurzeit erfolgreichsten Schweizer Musiker. Mehr als 140’000 verkaufte Alben, über anderthalb Jahre in den Charts, unzählige ausverkaufte Konzerte, die Singles „Rosalie“ und „Musigg i dä Schwiiz“, die 67 respektive 58 Wochen in der Schweizer Hitparade waren, und schliesslich eine Vierfach-Platin-Auszeichnung für das grandiose Abschneiden von „0816“ – kein Wunder, wollte Bligg den Kopf frei halten für das neue Album. Zusammen mit dem Produzenten Fred Herrmann begab er sich Ende Mai ins Hitmill Studio in Zürich. Bereits im Februar hatten die beiden in einem zweiwöchigen New York-Aufenthalt erste Ideen für das neue Album gesammelt, In Zürich komponierten sie neue Stücke und holten auch Mitglieder von Bliggs Live-Band für Jam-Sessions in den Aufnahmeraum. Drei Monate lang arbeiteten Bligg und Fred Herrmann am neuen Album; erst Ende August 2010 wurde es fertig. ”Es war eine intensive und kreative Zeit”, so Bligg. “Aber da ich hohe Erwartungen an mich selber stellte, war es zum Teil auch belastend. Eine Belastung a priori, die ich alleine durchstehen musste – in so einem Moment kann dir niemand helfen.”

Das Cover des neuen Albums BART ABER HERZLICH symbolisiert denn auch diesen Rückzug: Bligg präsentiert sich mit einem Einsiedlervollbart. „Einen 3-Tage-Bart trag ich ja schon sehr lange“, erklärt Bligg. „Der Vollbart auf dem Cover soll die Zeit meiner Abwesenheit darstellen und gleicht zudem einem typischen Schweizer Sennenbart.“ Dies ist kein Zufall: Er soll die Verbindung vom Modernen mit dem Traditionellen widerspiegeln. Wer einen solchen Bart trägt, signalisiert auch, dass er tough sein kann, aber auch eine sehr herzliche Seite hat. „Das bringt meine Persönlichkeit auf den Punkt“, sagt Bligg.

Was BART ABER HERZLICH auszeichnet, ist die logische Weiterentwicklung von Bestehendem. Das neue Album knüpft da an, wo “0816” aufgehört hat. Nach wie vor sind Akkordeon und Hackbrett in vielen Songs vorhanden, nach wie vor ist die Verbindung von Rap und Volksinstrumenten ein wichtiger Bestandteil. Das zeigt sich in der Single “Legändä & Heldä”, die Ende August als Hymne des Schwingerfests veröffentlicht wurde und in den Single Charts durchstartete: Der Song stieg sofort nach Veröffentlichung auf die Nummer Eins der Schweizer Singlehitparade ein. Aber Bligg wäre nicht Bligg, würde er nicht einen Schritt weitergehen, den Fächer musikalisch und thematisch öffnen. Er wagt sich in Richtung Rock, Ska und Soul vor und erlaubt sich sogar einen Abschweifer in Richtung Charlston. Neu dabei ist ein Bläsersatz, der viele Songs ausschmückt. Xavier Naidoo kam für “Spiegel” zu Bligg ins Studio, Jessy Howe von den Raveners für “I’d Kill For You”, und der Zürcher Rapper Samurai für „Exklusiv Introview“. “Thematisch sind einige meiner persönlichsten Texte zu hören, aber einen Seelenstriptease gibt’s trotzdem nicht“, erklärt Bligg. Humor muss seinen Platz haben (etwa, wenn Bligg den Sensemann in “Rendezvous” mit einem rechten Haken ausser Gefecht setzt); ernsthaft darf es aber durchaus auch sein – z.B. mit “S.O.S”, einem Song über die Jugend von heute, die unter einer permanenten Reizüberflutung leidet. Überhaupt bietet BART ABER HERZLICH ein ganzes Spektrum von Themen, sei es im Upbeat-Song „Manhattan“ über die Frage, ob man Stil hat („Man hät en“), sei es im epischen „Annie May“ über Schicksal und Vorbestimmung, sei es im witzig-skurillen Rap „Chef“ über streitende Organe. „Die Inspirationen für die Songs kommen aus vielen verschiedenen Winkeln“, erklärt Bligg. „Stadt/Land“ etwa, der das Gefälle zwischen Stadt und Land thematisiert, kam Bligg auf seinen vielen Reisen durch die Schweiz in den Sinn. „Spiegel“, behandelt die gravierenden Probleme unseres Planeten. Wer mehr über die Songs, Hintergründe und Inspirationen erfahren will, dem ist das Songbuch zu BART ABER HERZLICH zu empfehlen, das (wie bereits sein Vorgänger zu „0816“) auch die Noten zu den Liedern und jede Menge tolle Fotos enthält.

Bligg beginnt den offiziellen Teil seiner Tournee im Februar/März 2011. Mit von der Partie wird dieselbe Band wie auf der „0816“-Tournee sein: DJ Cutmando, Co-Rapper Samuel “Sam-B” Bliggensdorfer, Drummer Fred Herrmann, Sängerin Lesley Bogaert, Gitarrist Zlatko “Slädu” Perica, Hackbrett-Virtuose Nicolas Senn, Bassist Reto C. “FU” Gaffuri und Akkordeonist Hubert Kieffer. Um heraus zu finden, wie die neuen Songs am besten vor Live-Publikum funktionieren und woran Bligg und seine Band noch feilen mussten, erprobten sie einen Monat vor Albumveröffentlichung auf einer Showcase-Tournee durch fünf Schweizer Clubs das neue Material. „In der 70ger und 80ger Jahren haben grosse Bands ihre Songs auf der Bühne ausprobiert, ehe sie damit ins Studio gegangen sind. So haben sie zum vornherein gewusst, was hinhaut und was nicht. Das konnte ich natürlich nicht – die Platte war ja fertig. Trotzdem wollte ich ein bisschen von diesem ‚Work-In-Progress’-Feeling in die Livearbeit einbringen“, erklärt Bligg.

Über 50 Songideen hatte Bligg für BART ABER HERZLICH vorliegen; an Ideen mangelte es ihm wahrlich nicht. „Es ging mir darum, ein abgerundetes Album zu präsentieren. Da musste ich manchmal auch auf tolles Material verzichten, damit es als Ganzes funktioniert“, sagt Bligg. „Weglassen ist ein Teil der Kreativität.“

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Oktober 2010 um 02:40 Uhr